Trainingsinhalte - Kampfprinzipien

Die Kampfprinzipien

1. Prinzip: Ist der Weg frei, geh nach vorne! 
Jede Gelegenheit eine Situation für sich zu entscheiden wird genutzt. Jede Aktion des Trainingspartners bietet auch die Lücke (Chance) dagegen zu wirken. Es ist besser aktiv nach vorne zu "arbeiten" anstatt passiv "abwartend" zu reagieren. Jede Aktion des Trainingspartners wird lediglich als Symptom betrachtet, unser Ziel ist es die Ursachen zu neutralisieren. Aktiv statt Passiv! Derjenige, der das Glück sucht, wird es eher finden, als derjenige der nur darauf wartet. Oder: "Wollen wir Zuschauer oder Spieler in unserem Leben sein?"

2. Prinzip: Bleib dran, wenn der Weg zu Deinem Gegenüber nicht frei ist! 
Der Kontakt zum Trainingspartner ist grundlegend für den eigenen Erfolg, denn nur so werden dessen Aktionen "erfühlt". Das Auge kann in einer körperlichen Auseinandersetzung ebenso täuschen, wie das Ohr in einem Gespräch. Wir wollen zurückkehren zu unserem eigenen (Bauch-) Gefühl, um die Dinge wahrnehmen, wie sie wirklich sind. Wenn wir an einer Sache dranbleiben, werden wir früher oder später zum Erfolg kommen, dies beweisen schon alle Erfinder dieser Welt.

3. Prinzip: Gib nach, wenn die Kraft Deines Gegenübers größer ist! 
Auch hier gilt es, wenn die Kraft des Gegenübers größer ist nachzugeben. Oft sind es die Umstände, die uns andere Wege gehen lassen, als die, die wir gedacht haben oder uns logisch erschienen. Selbst wenn wir aktiv im Leben stehen, gilt es aus den Ereignissen die geschehen das Beste zu machen. Oftmals ist es ratsam erst einmal nachzugeben und dann "weiter zu agieren".

4. Prinzip: Zieht der Gegenüber sich zurück, folge! 
Nachdem wir den Kontakt hergestellt und das Vorhaben unseres Gegenübers "erspürt" haben, kann es vorkommen, dass sich dieser komplett zurückzieht um zu "kontern". Dadurch, dass trainiert wurde dran zu bleiben, hat derjenige keine Möglichkeit um uns erneut zu überraschen.